Südkorea gegen Algerien 2:4

  • Ich weiß ja nicht, ob ich mir das ansehen soll. So gerne ich Südkorea als Achtelfinalgegner hätte, so unattraktiv für den normalen Zuschauer war die erste Partie gegen die Russen, die ich nur wegen dem Geschreie der koreanischen Teeniegirlies im Publikum habe durchstehen können. Was die Frage aufwirft: Wo sind eigentlich die schreienden japanischen Teeniegirlies? Ich hab bei deren Spielen nichts in der Richtung gehört. Sind wahrscheinlich bei der Begegnung gegen Griechenland (die ja mehr oder minder die fußballerische Aufführung des alten Tierdramas „Fliege gegen Glasscheibe“ war) alle weggenickt.
  • Mein Lieblingsdönermann hält weiter zu den Algeriern. „Toll Elfmeter geschossen“, jubelte er. Leider hat er die zweite Halbzeit verpasst und ich musste ihm sehr schonend die Nachricht von der Niederlage beibringen, denn der Kerl ist im Umgang mit Messern und Spießen geschult. Gegen die Südkoreaner hat er natürlich aus rein kulinarischen Konkurrenzgründen etwas. „Reis? Kein Essen für Mann. Mann braucht Fleisch. Und Döner macht schöner“.
  • Die Belgier sind nach dem Sieg gegen Russland im Achtelfinale. Jetzt seid ihr dran, Südkorea: Holt euch den zweiten Platz, der zum Ausscheiden gegen uns berechtigt!

  • Man erahnt ja schon, weshalb südkoreanische Abwehrformationen inklusive Torwart nicht sooo sehr der Exportschlager sind. Überlaufen beim 0:1, unterlaufen beim 0:2, locker flach ausgespielt beim 0:3 und 1:4. Hätte mich schon interessiert, was Trainer Hong in der Halbzeitpause zu seinen Spielern gesagt hat. Wahrscheinlich hätte er gerne „Die tollen Fußballstars“ eingewechselt, aber die stammen ja bekanntlich aus Japan. In der ersten Hälfte insgesamt die beste Leistung einer afrikanischen Mannschaft und die schlechteste Abwehrleistung einer asiatischen (wenn nicht sogar die schlechteste überhaupt in diesem Turnier).
  • Zweite Hälfte: Son will jetzt alleine gegen alle Algerier den Ausgleich erzielen, hat es den Anschein. Nach einem langen Ball plus Annahme mit dem Rücken erzielt er das 1:3, Südkorea danach mit seiner stärksten Phase. Die durch das 1:4 abrupt unterbrochen wird.  Mit Koo gelingt dem zweiten Bundesligaspieler der Anschlusstreffer, zu mehr reicht es jedoch nicht. Beeindruckende Leistung der Algerier, die  im Vergleich zu ihrem Auftakt gegen Belgien wie ausgewechselt aufspielten.
  • Jetzt entscheidet wohl die Begegnung zwischen Russland gegen Algerien über den Achtelfinalgegner der Deutschen. Fände ich beide nicht so recht behaglich. Die einen mit russischem Catenaccio, die anderen mit afrikanischer Wildheit.

 

Tore:

0:1 Slimani (26.)
0:2 Halliche (28.)
0:3 Djabou (38.)
1:3 Son (50.)
1:4 Brahimi (62.)
2:4 Koo (72.)

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