Kolumbien gegen Elfenbeinküste 2:1

  • Die WM ist nicht ganz eine Woche alt und ich habe mein Guthabenkonto bei bet-at-home schon leergespielt. Ich meine mittlerweile jedesmal ein leises Lachen zu hören, wenn ich mich dort anmelde. Weil von meinen legendären Kombinationstipps mit vier bis fünf Vorhersagen mit absoluter Treffsicherheit die erste schon in die Hose geht.
  • Ich habe auf Kamerun!!! gegen Mexiko gesetzt. Sah Spanien als Sieger über die Niederlande. Uruguay als Gewinner gegen Costa Rica. Nigeria packt doch den Iran, oder? Nope. Frustriert wechselte ich auf over/under-Wetten, also die Zahl der Tore. 7 Partien hintereinander mit weniger als 3,5 Treffern, das musste nach dem 0:0 der Brasilianer und dem 1:1 der Südkoreaner doch drin sein. Erste Partie in der Reihe: Australien gegen Niederlande. Als der Aussie zum Ausgleich trifft und gar in Führung geht, habe ich mich gefreut, ahnte aber, dass ich meinem Geld den Abschiedskuss geben konnte. Last but not least die schiere Verzweiflung: auf der Startseite des Wettanbieters grinst mich „Gewinnt Spanien heute zu Null?“ an. Draufgeklickt und nach 20 Minuten den Kopf geschüttelt.
  • Weshalb ich das alles schreibe? Weil mir zu Kolumbien gegen Elfenbeinküste nichts einfällt. Haben beide zum Auftakt gewonnen. Werden beide wohl weiterkommen. Wetten würde ich aber nicht drauf. Mit was auch. Wahrscheinlich spielt Drogba, dafür fällt Ya Konan aus. Kolumbien weiter ohne Falcao. Ja, ich habe nichts Interessantes oder Lustiges im Vorfeld zu berichten. Falls jemand noch einen Witz über den Namen des ivorischen Trainers Lamouchi hat, gerne her damit. So in der Richtung „Wie würde Edmund Stoiber seine Frau nennen, wenn sie Französin wäre?“ Ich höre besser jetzt auf.

  • Für die ersten 45 Minuten habe ich nur Nonsens auf meinem Notizzettel stehen: „Howard Webb malt einen schönen Freistoßkringel“, „Die #17 der Ivorer hat sein Trikot mit S.Aurier beflocken lassen“, „Wenn ich mir diese Mediathek-App runterlade, kann ich das Spiel dann auch aus der Perspektive einer drallen Latinoschönheit aus dem Publikum sehen? Weil dann könnte ich mir wenigstens 90 Minuten auf die Brüste schauen“.
  • Die Elfenbeinküstler zu behäbig, Kolumbien mit der besseren Spielanlage, vorne aber sehr schwach im Abschluss. Erst mit der Einwechslung von Didier Drogba wachten alle Beteiligten plötzlich auf. Kopfballtor zum 1:0, sauber einen schlampigen Pass eines Verteidigers ausgenutzt zum 2:0, schöne Einzelleistung von Gervinho zum Anschluss.
  • Fazit? Mit Drogba wurde das Spiel guckbar. Lamouchi sollte ihn öfter dazustoßen lassen.

Tore:

1:0 James (64.)
2:0 Quintero (70.)
2:1 Gervinho (74.)
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2 Gedanken zu “Kolumbien gegen Elfenbeinküste 2:1

  1. Apropos Brüste, werter Inishmore: Das sind mir alles in allem zu viele Spiele. Ich steig da nicht mehr durch. Warum 32, wenn auch 16 gelangt hätten? Dessen unbenommen: eine Prognose. Die Portugiesen schaffen’s ins Achtelfinale. Alles andere wäre so absurd wie ein vorzeitiges Ausscheiden der Spanier.

    Herzlich
    Ihr Schoss

    • Brüste kann man nie zu viel haben, werter Herr Schoss. Und was die Spiele anbelangt: am dritten Spieltag in der Vorrunde verpasst man freundlicherweise mindestens eins, wenn man alle live sehen will. Portugal Achtelfinale? Nur, wenn Cristiano Ronaldo nicht am Freistoßsprayhäufchen hängenbleibt!

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